Bei dem ersten Wasserfüllen stellte sich heraus, dass die Zuwasserleitung undicht war, höchstwahrscheinlich aufgefroren. Um an die Wasserleitung zu kommen hätten wir die halbe Küche ausbauen müssen und deshalb entschieden wir uns für eine neue Wasserinstallation über den Spülbecken.


Nach 46 Jahren in Betrieb mussten wir die beiden Gasherde austauschen. Jetzt kann wieder aufgekocht werden.

Überführung Gera nach Nürnberg Nordost


Foto: M. Müller

Nach erfolgreicher HU am 12.12.2020 erfolgte die Überführung des Speisewagen WRge durch die DBK Crailsheim von Gera nach Nürnberg Nordost.

Foto: M. Kramer
In Fürth Gbf


Foto: M. Endt
An der Schranke Nürnberg Nord (Rollnerstraße)


Foto: M. Endt
Anschlussgleis der Fränkischen Museums-Eisenbahn e.V. Nürnberg

Foto: M. Endt
Angekommen!

Lackierarbeiten

Lokschuppen Weimar

Links, unser Bghw Speisewagen wird lackiert.
Rechts, Erfurter Tatra Straßenbahn wird aufgearbeitet.

Die Abdeckbleche der Dampfheizung sind in Nürnberg zur Aufarbeitung.
Trotz Corona- es geht voran!

Farben WRGe

Die Farbgebung in der DDR erfolgte gem. den Technischen Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen, TGL

Foto: Florian Böttcher

Die Wagenkästen der kurzen Halberstädter wurden in TGL 0775 Bordeauxrot , ähnlich RAL 3004 Purpurrot lackiert, Fahrwerk und Drehgestelle in Tiefschwarz.  Beschriftung TGL Gelborange 0308 ähnlich RAL 1007 Narzissengelb, Dach in TGL 1808 Hellgrau, ähnlich RAL 7000 Fehgrau.

 

Foto: Frank Thomas, bilder.unstrutbahn.de

In den 80 er Jahren erfolgte dann eine Umlackierung in den Farben des Städte-Express . Dach weiterhin in TGL 1808, Fensterband in Elfenbein TGL 0220, ähnlich RAL 1014 Elfenbein. Unterer Wagenkasten, Längsträger und Stirnwand in Orange TGL 0408, ähnlich RAL 2000 Gelborange. Laufwerk und Beschriftung schwarz TGL 1010 ähnl. RAL 9011  Graphitschwarz.                        Die mehrsprachige Beschriftung über den Fenstern entfiel.

 

Der Wagen 033 wurde bei der anstehenden Revision 1990/91 in Gotha in den Originalton umlackiert und erhielt auch wieder die Original-Beschriftung. Einziger Unterschied: Die Längsträger wurden in TGL 1010 Graphitschwarz lackiert.

Isoliermaterial in den Wänden

Als Isoliermaterial zur Wärmedämmung und Schallschutz wurde in den Wänden des Speisewagens ursprünglich Mineralwolle verwendet. Mineralwolle bezeichnet einen weichen Werkstoff aus künstlich hergestellten mineralischen Fasern [1].

Der große Vorteil von Mineralwolle ist die Unbrennbarkeit, welche im unmittelbaren Personenbereich eines Zugs herausragend wichtig ist. Ein Nachteil von Mineralwolle ist, dass Mineralwolle Feuchtigkeit z.B. aus Kondensierung und undichten Dichtungen von der Mineralwolle gespeichert wird und dann zu einer Durchrostung von innen führt.

Wir haben daher beschlossen, ein Material zu verwenden, das die Anforderungen der Norm EN 45545 erfüllt. Das verwendete Material ist ein Dämmstoff aus geschlossenzelligen Elastomeren, der speziell für den Einsatz in Schienenfahrzeugen entwickelt wurde.

Folgendes Bild zeigt den Wagen ohne Seitenverkleidung und mit entferntem Isoliermaterial:

Während des Einsetzens des neuen Dämmmaterials:

Nach dem verschweißen der Seitenwände:

Drehfalttüren

Die WRge  Wagen wurden mit Drehfalttüren ausgerüstet. Diese haben den Vorteil gegenüber Drehtüren, dass sie im geöffneten Zustand die Fahrzeugbegrenzung nur geringfügig überschreiten.

Drehtür an einem Umbauwagen B4yg
Drehfalttür an einem WRge

Die Drehfalttüren bestehen aus zwei Türflügeln,  die über ein Gelenk und eine Gummifalte miteinander verbunden sind. Das Öffnen der Türen wird über Türinnen-bzw. Türaußendrücker mechanisch vorgenommen. Dabei wird der schmalere Türflügel nach innen und der größere Türflügel nach außen geklappt.

Die Türen werden während der Fahrt mit einer Türblockiereinrichtung gesichert. Die Verriegelung erfolgt über einen Elektromagneten der ab einer Fahrgeschwindigkeit von 5 km/h auslöst und damit die Tür blockiert.

Drehfalttür vom Übergang aus gesehen.